Das „SOKS“ ist als Klangkörper und in seiner Form für den Kanton einzigartig: Als „Sinfonieorchester Ausserschwyz“ 2004 von der Joachim-Raff-Gesellschaft Lachen, dem Dirigenten sowie der Pianistin Patricia Ulrich gegründet, agiert es seit Herbst 2014 als „Sinfonieorchester Kanton Schwyz“. Das "kantonale" Orchester bringt die grossen sinfonischen Werke auf die Bühnen von Mehrzweckhallen und in die Kirchen des Kantons, und sorgt für ein hochstehendes klassisch-romantisches Kulturprogramm – lebhaft und bemerkenswert konstant mit drei bis vier Konzertzyklen jährlich. Das zwischen 40 und 70 Berufsmusiker, Musikstudenten und engagierte, vielfach junge Liebhaber-Musiker zählende Sinfonieorchester hat sich mit seiner innovativen, zugleich publikumswirksamen Programmgestaltung, weit über 30 Programmen und an die 80 Konzerten einen hervorragenden Namen geschaffen als wichtiger Kulturträger, Kulturvermittler und als Förderer des einheimischen Musiker-Nachwuchses. 

Stimmführer sind in der Region lebende und wirkende Musiker, darunter so bekannte wie Donat Nussbaumer, Meinrad Küchler, Meret Hensler, Barbara Landtwing und Silvia Solari (Violine), Lorenz Küchler (Viola), Ruth Müri (Cello), André Ott (Kontrabass), Gabriel Schwyter (Klarinette), Yoko Jinnai (Oboe), Marc Jaussi (Trompete), Sebastian Kälin, Sebastian Rauchenstein und Felix Messmer (Horn).

Die Förderung einheimischer – und vielfach junger, am Anfang der Karriere stehender – Solisten aus der Region ist dem Orchester ein zweites grosses Anliegen. So konnten gerade aktuell mehrere junge Schwyzer Preisträger beim Schweizerischen Jugendmusik-Wettbewerb im Alter zwischen 10 und 15 Jahren ins Orchester integriert werden. Als Solisten konzertierten in den vergangenen Jahren nicht nur die Stimmführer mit dem Orchester, sondern beispielsweise auch die Flötistin Katharina Egli, die Pianistin Patricia Ulrich, die Geigerin Mira Nauer, die Bratschistinnen Andrea Burger und Lisa Weiss sowie Lorenz Küchler, der Posaunist Michael Schönbächler, die Klarinettistin Mirjam Wyler sowie die junge Höfner Rockband SARZ. Im 2010 wurden auch erstmals gemeinsame Projekte mit regionalen Jugendorchestern konzipiert, mit der Jugendmusik Siebnen und dem Orchester der Kantonsschule Ausserschwyz. Weitere Projekte mit Jodelclubs sowie „Kinder-“ und „Kommentierte Konzerte“ mit dem kantonalen Kulturverein SCHWYZKultur+ ergänzen das Palmarès.

Weiterer Schwerpunkt des Orchesters ist die Aufführung der nach wie vor eher unterschätzten und zu selten gespielter Musik von zwei einheimischen, aus dem Kanton Schwyz stammenden romantischen Schweizer Komponisten: Joachim Raff (Lachen) – Ende 2012 beispielsweise dessen Oratorium „Weltende“ in Bern und Lachen - sowie Othmar Schoeck (Brunnen) - Programme in einer Werkauswahl und in Grossbesetzungen, wie man sie sonst fast nur in den grossen Konzertsälen der Städte zu hören bekommt, von Mozart und Beethoven über Holst, Tschaikowsky und Bruckner bis Schnittke und Schostakowitsch.